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Alarmierung

FME des Typs Swissphone Quattro XLS Bild: F. Schäfer / DRK Ammerbuch

Die Alarmierung im Landkreis Tübingen erfolgt sowohl für den Rettungsdienst, als auch für die Feuerwehr bis zur Einführung des Digitalfunks noch analog. Fast jeder Helfer ist mit einem Funkmeldeempfänger ausgestattet. Umgangssprachlich kennt man ihn unter den Begriffen „Piepser“ oder „Pager“.

Ausgelöst wird ein Funkmeldeempfänger durch eine sogenannte Fünfton-Folge. Dies ist eine Aneinanderreihung von Fünf Tönen unterschiedlicher Frequenzen. Diese sind in Zahlen ausgedrückt. Jeder Ton von 0-9 hat dabei eine festgelegte Frequenz. Eine Tonfolge nennt man auch Schleife.

Beispiel: Ein Funkmeldeempfänger ist auf die Folge 12345 programmiert. Wird diese Folge aus fünf Tönen nun ausgesendet, wertet ein Empfänger im Funkmelder die Folge aus und gibt Alarm, sobald er eine Folge erkennt, auf die er programmiert wurde.

Die meisten FMEs geben sowohl akustischen, als auch optischen und Vibrationsalarm.

Jedes Rettungsdienst-Fahrzeug im Landkreis Tübingen sowie jede Bereitschaft, jede Helfer vor Ort-Gruppe sowie jede sonstige Funktionsgruppe hat eine eigene 5-Ton-Folge, um eine klare Einteilung zu schaffen.

SMS-Alarmierung

Zusätzlich zur regulären Melder-Alarmierung gibt es die Möglichkeit, eine Rund-SMS an die Helfer zu senden. Somit kann man zusätzlich auch Helfer alarmieren, die keinen Funkmeldeempfänger tragen und die Alarmierungssicherheit erhöhen. Die SMS-Alarmierung wird vom Bereitschaftsleiter ausgelöst.